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Projektbereich Connectomics

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Connectomics

Das menschliche Gehirn besteht aus einer Reihe funktionell verknüpfter Regionen, die kontinuierlich Informationen austauschen. Die funktionale Architektur des Gehirns kann somit als Netzwerk beschrieben werden, welches bestimmte Gehirnareale ("Knoten") und interregionale strukturelle oder funktionelle Verbindungen ("Kanten") umfasst. Während sich die meisten aktuellen Studien auf relativ einfache Netzwerke mit nur Hunderten von Knoten in kleinen Stichproben konzentrierten, kann ein umfassendes Verständnis dieses Gehirnnetzwerkes, unter Berücksichtigung aller interagierenden Komponenten, nur mit größeren Stichprobengrößen und fortgeschrittenen Analysetechniken erreicht werden. Um dies zu realisieren, kombinieren wir neue Analyseverfahren und Hochleistungsrechnen (z. B. graphentheoretische Modellierung funktionaler und struktureller Gehirnnetzwerke) mit dem Ziel, Netzwerkbiomarker zu identifizieren und zu etablieren, die geeignet sind, mentale Prozesse in gesunden und klinischen Populationen zu beschreiben.

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Dr. Johann D. Kruschwitz

Psychologe, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Postdoc

Dr. Johann Kruschwitz