Studie – Chronische Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)

Wir suchen Frauen mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung in Folge einer Traumatisierung.
Dauer:           Insgesamt 10 Stunden verteilt auf 3 Tage

Ort:               Charité Berlin, Campus Mitte, in der Nähe vom Hauptbahnhof und Friedrichstraße

Vergütung:
   150 Euro (für die vollständige Teilnahme)

Voraussetzungen:

  • Sie haben eine chronische Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS).
  • Sie sind im Alter zwischen 20 und 60 Jahren.
  • Die Gehirnuntersuchung findet mithilfe der funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT) statt. Hierfür ist wichtig, dass Sie kein implantiertes Metall im Körper haben, z.B. Prothesen, Herzschrittmacher etc. (Zahnfüllungen und herausnehmbare Piercings sind kein Problem.)
  • Sie haben keine Platzangst.
  • Sie sind nicht schwanger.

Ziele:

Wir möchten mit der Studie mehr über die Posttraumatische Belastungsstörung erfahren. Unsere Frage ist: Was passiert im Gehirn, wenn sich Intrusionen oder Dissoziationen zeigen?

Bei Intrusionen erleben Betroffene Einzelheiten des erfahrenen traumatischen Ereignisses wieder: Sie erinnern sich unwillkürlich und erleben unangenehme Bilder oder Flashbacks.
Bei Dissoziationen zeigen Betroffene Entfremdungsgefühle: Sie haben das Gefühl, dass Teile ihres Körpers nicht zu-sich-gehörig sind oder sie nehmen sich als reine Beobachter ihrer Handlungen wahr (Depersonalisation). Betroffene berichten auch von Gefühlen, dass die Umwelt fremd erscheint wie in einem Film oder hinter einer Nebelwand (Derealisation).

Mit den Erkenntnissen versuchen wir, Therapien weiter zu verbessern.

Hier finden Sie den Link zu unserem Flyer mit weiteren Informationen

Wir freuen uns über Ihr Interesse.


Sie können uns gerne per Mail, per Telefon und per SMS (über Mobilfunknr.) kontaktieren. Bitte zögern Sie nicht, sich auch bei Fragen an uns zu wenden.

Herzlichen Dank.

Ansprechpartnerinnen:

Antje Manthey, Dipl. Psych
Tel.: +49(0)30/450-517 216, Mobil.: +49(0)157/31 44 64 64

Anika Sierk, Dipl. Psych
Tel.: +49(0)30/450-517 216


Projektleitung: Jun.-Prof. Dr. Judith Daniels (Universität von Groningen, Niederlande)
Studienleitung: Prof. Dr. Dr. Henrik Walter (Charité)
Förderung: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)