Allgemeine Informationen zu Magnetresonanztomographie (MRT) - Messungen

Mit fMRT kann man indirekt Gehirnaktivierung von Probanden messen, während sie z.B. Bilder anschauen oder kognitive Aufgaben durchführen. Bei einer solchen Untersuchung liegen Sie auf einer beweglichen Liege, die in ein Magnetfeld hineingefahren wird. Dabei wird eine spezielle Kopfspule benutzt, in die Sie Ihren Kopf legen. Die von der Kopfspule empfangenen Signale werden im Computer weiterverarbeitet und können zur Erstellung von Bildern verwandt werden. Diese Technik wird seit mehr als 15 Jahren weltweit eingesetzt und es sind bisher keine Nebenwirkungen, Komplikationen oder Folgeschäden bekannt. Es werden keine Röntgenstrahlen verwendet, und es werden Ihnen keine Kontrastmittel gespritzt.

Die Aufnahme im Kernspintomographen dauert mit kurzen Pausen meist nicht länger als 1 Stunde. Während der Untersuchung werden Sie optisch und akustisch überwacht, so dass die Untersuchung, wenn von Ihnen gewünscht oder von uns empfohlen, jederzeit abgebrochen werden kann. Aufgrund des starken Magnetfeldes darf kein metallisches oder magnetisches Material in die MRT-Kabine gebracht werden (z.B. Ohrringe, Gürtelschnallen). Sollten Sie medizinische Implantate wie Herzschrittmacher, Insulinpumpen, oder ähnliches besitzen, können Sie leider nicht teilnehmen, da es sehr gefährlich ist, mit diesen Geräten in die Nähe des starken Magnetfeldes zu kommen. Es gibt einige andere Ausschlusskriterien (z.B. Schwangerschaft, Klaustrophobie), die von uns vor Ihrem Einschluss in eine MRT-Studie schriftlich abgefragt und von einem Studienarzt überprüft werden.

Unter Einhaltung der Sicherheitsvorschriften, insbesondere im Hinblick auf elektronische oder metallische Teile im und am Körper sowie in der Nähe des Magneten ergeben sich für Sie keine Risiken. Als kleines Plus können Sie nach Studienteilnahme Bilder von Ihrem eigenen Gehirn mit nach Hause nehmen.